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Segelgeschehen

Rückblick auf die vergangene Woche

27. March 2012

Von Vincent Gillioz

Solidaire du Chocolat, Melges, RS:X und Volvo Ocean Race: das die wichtigsten Themen dieses Newsletters.

Hochseeregatten
Alle, die bereits beim Start des Volvo Ocean Race den südlichen Meeren entgegengefiebert haben, kamen jetzt voll auf ihre Kosten. Die sechs Teams hatten schon kurz nach dem Start zur 5. Etappe mit Wind und Wetter zu kämpfen. Es gab so viele Havarien, dass sich nach drei Tagen nur noch drei Teams Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen können. Sanya gab auf und ist bereits auf dem Weg nach Neuseeland. Camper steuert Puerto Monte in Chile an, wo das Boot repariert werden soll, und Abu Dhabi versucht den Schaden in Grenzen zu halten, weist aber bereits 1200 Seemeilen Rückstand auf den Führenden auf. Groupama verbessert sich hingegen seit dem Start im Herbst 2011 fortlaufend und liegt jetzt sogar 40 Seemeilen vor Puma an der Spitze.

Nach 15 Tagen auf dem Meer macht sich bei den elf Konkurrenten der Solidaire du Chocolat langsam Müdigkeit breit. Mare führt die Flotte noch immer mit einem komfortablen Vorsprung von 60 Seemeilen auf Geodis (Fabrice Amedeo und Armel Tripon) an. Stéphane Le Diraison und Adrien Hardi liegen praktisch gleichauf mit dem Zweitplatzierten.

Internationale Klassen
Das Schweizer Team von Chris Rast, dem auch Nils Frei angehört, klassierte sich am Volvo Cup 2012 in der Klasse der Melges 24 auf Rang 3. Gewonnen wurde der Event in Cagliari nach sieben Läufen von Andrea Raccheli. Die Regatta war der erste von insgesamt fünf Wettkämpfen des Cups.

Sponsoring
Marseille wird diesen Herbst als vierter Etappenort die European Tour der MOD 70 begrüssen. Wie schon vor vier Jahren wird auch die World Match Race Tour in der französischen Mittelmeerstadt Halt machen. Die beiden Anlässe finden gleichzeitig statt.

Jollensegeln
Richard Stauffacher konnte an der RS:X Weltmeisterschaft in Puerto de Santa Maria in Spanien die Erwartungen nicht erfüllen. Dem Schweizer Windsurfer reichte es nur für Platz 26.

Deutlich besser erging es Christophe Bottoni mit einem 4. Platz am Laser-Europacup in Torbole. Fast 500, auf sieben Flotten aufgeteilte Segler nahmen an diesem grossen Wettkampf der Laserklasse teil. Sébastien Schneiter durfte sich dabei über einen guten 27. Platz von insgesamt 180 klassierten Booten freuen.